Aus "Süßes Hamburg":
Dank eines alten Bullis, eines Frühstücks auf dem Dach und einer Frau, die auch durchaus mal anpacken kann, bin ich auf die Winterhuder neidisch. Hätten sich Hella und Tobias Litzendorf nicht getroffen, würde es die Frozenyogurtwelt vielleicht gar nicht geben. Hier gibt es nämlich das leckerste Jogurteis der Stadt.
Mit der Eröffnung ihres Cafés im Mai 2011 verwirklichte Hella eine Idee, die sie seit 2001 nicht mehr losgelassen hat. Nach dem Abitur ging sie ein Jahr nach Jerusalem und entdeckte dort den Frozen Yogurt. Zurück in Hamburg studierte sie erst einmal Islamwissenschaften. Als sie Tobias kennen lernte, war sehr schnell klar, dass hier zwei füreinander geschaffen waren. Der gelernte Zimmermann und Veranstaltungstechniker verzauberte Hella mit seiner unkonventionellen Art und einem Frühstück auf dem Dach seiner Wohnung in einem alten Gewerbehof. Nach einem Jahr heirateten sie und es stellte sich heraus, dass Hella den richtigen Mann für ihre Idee gefunden hatte.
Akribisch recherchierten sie, welche Möglichkeiten es gibt, Frozen Yogurt herzustellen, experimentierten mit verschiedenen Rezepturen. Sie suchten sich einen kleinen Eishersteller, der ihnen Frozen Yogurt nach ihren Wünschen herstellen würde und zogen erst einmal ein Jahr mit einem mobilen Anhänger auf Festivals und Events. Ihr Eis fand reißenden Absatz. Die Feuerprobe war bestanden und Hella und Tobias beschlossen, einen Laden zu eröffnen. (...)
Mit seinem Frozen Yogurt oder einem köstlichen Smoothie, selbstverständlich auch ganz frisch, kann man an schönen Tagen auf der Terrasse oder der Bank vor dem Fenster der Frozenyogurtwelt sitzen und das bunte Treiben Winterhudes beobachten. In dem frisch und modern gestalteten Laden kann man aber auch gemütlich sitzen und hervorragenden Fairtrade-Kaffee trinken. Es soll Leute geben, die sogar nur deshalb kommen, denn Hella und Tobias bemühen sich stetig, ihre Barista-Künste zu verfeinern. Dazu gibt es immer leckeren, frisch gebackenen Kuchen nach alten Familienrezepten.
Auszug aus einem Artikel über die Frozenyogurtwelt, erschienen in „Süßes Hamburg“ 2012, Neuer Umschau Buchverlag GmbH
Seit dem Erscheinen des Artikels sind einige Jahre vergangen. Inzwischen haben wir unser Café von Frozenyogurtwelt in Froyowelt umbenannt, den Innenraum noch gemütlicher gestaltet und neben Frozen Yogurt noch weitere Eissorten ins Programm genommen. Außerdem haben wir unsere eigene Mixmaschine entwickelt und unseren Cateringbereich ausgebaut.
Viel wichtiger jedoch: wir haben unsere Familie um unsere beiden Kinder Johann und Frida erweitert. Bei allem zusätzlichen Stress sind es unsere Kinder, die uns immer wieder zeigen, was wirklich wichtig ist und die uns mit ihrem Lachen, ihren Fortschritten und ihren Problemchen mehr bereichern, als es ein gutes Eis je könnte.
Aus "Süßes Hamburg":
Dank eines alten Bullis, eines Frühstücks auf dem Dach und einer Frau, die auch durchaus mal anpacken kann, bin ich auf die Winterhuder neidisch. Hätten sich Hella und Tobias Litzendorf nicht getroffen, würde es die Frozenyogurtwelt vielleicht gar nicht geben. Hier gibt es nämlich das leckerste Jogurteis der Stadt.
Mit der Eröffnung ihres Cafés im Mai 2011 verwirklichte Hella eine Idee, die sie seit 2001 nicht mehr losgelassen hat. Nach dem Abitur ging sie ein Jahr nach Jerusalem und entdeckte dort den Frozen Yogurt. Zurück in Hamburg studierte sie erst einmal Islamwissenschaften. Als sie Tobias kennen lernte, war sehr schnell klar, dass hier zwei füreinander geschaffen waren. Der gelernte Zimmermann und Veranstaltungstechniker verzauberte Hella mit seiner unkonventionellen Art und einem Frühstück auf dem Dach seiner Wohnung in einem alten Gewerbehof. Nach einem Jahr heirateten sie und es stellte sich heraus, dass Hella den richtigen Mann für ihre Idee gefunden hatte.
Akribisch recherchierten sie, welche Möglichkeiten es gibt, Frozen Yogurt herzustellen, experimentierten mit verschiedenen Rezepturen. Sie suchten sich einen kleinen Eishersteller, der ihnen Frozen Yogurt nach ihren Wünschen herstellen würde und zogen erst einmal ein Jahr mit einem mobilen Anhänger auf Festivals und Events. Ihr Eis fand reißenden Absatz. Die Feuerprobe war bestanden und Hella und Tobias beschlossen, einen Laden zu eröffnen. (...)
Mit seinem Frozen Yogurt oder einem köstlichen Smoothie, selbstverständlich auch ganz frisch, kann man an schönen Tagen auf der Terrasse oder der Bank vor dem Fenster der Frozenyogurtwelt sitzen und das bunte Treiben Winterhudes beobachten. In dem frisch und modern gestalteten Laden kann man aber auch gemütlich sitzen und hervorragenden Fairtrade-Kaffee trinken. Es soll Leute geben, die sogar nur deshalb kommen, denn Hella und Tobias bemühen sich stetig, ihre Barista-Künste zu verfeinern. Dazu gibt es immer leckeren, frisch gebackenen Kuchen nach alten Familienrezepten.
Auszug aus einem Artikel über die Frozenyogurtwelt, erschienen in „Süßes Hamburg“ 2012, Neuer Umschau Buchverlag GmbH
Seit dem Erscheinen des Artikels sind einige Jahre vergangen. Inzwischen haben wir unser Café von Frozenyogurtwelt in Froyowelt umbenannt, den Innenraum noch gemütlicher gestaltet und neben Frozen Yogurt noch weitere Eissorten ins Programm genommen. Außerdem haben wir unsere eigene Mixmaschine entwickelt und unseren Cateringbereich ausgebaut.
Viel wichtiger jedoch: wir haben unsere Familie um unsere beiden Kinder Johann und Frida erweitert. Bei allem zusätzlichen Stress sind es unsere Kinder, die uns immer wieder zeigen, was wirklich wichtig ist und die uns mit ihrem Lachen, ihren Fortschritten und ihren Problemchen mehr bereichern, als es ein gutes Eis je könnte.